Zsuzsa Breier Kultur in Europa

Gesellschaft zur Förderung der Kultur im erweiterten Europa. Initiative und Leitung: Dr. Zsuzsa Breier

Kulturjahr der Zehn

KULTURJAHR DER ZEHN - STRASSENFESTIVAL PARISER PLATZ
KULTURJAHR DER ZEHN STRASSENFESTIVAL ZUM AUFTAKT DES EU-BEITRITTS DER 10 NEUEN LAENDER PARISER PLATZ 30.04.2004 © KAI BIENERT

Straßenfestival am Pariser Platz, 30.04.-01.05.2004

Die größte Party findet auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor statt. (…) „So groß wurde Europa noch nie in Berlin gefeiert“. (BZ, 22.04.2004)

Berlin und das Brandenburger Tor, symbolträchtiger konnte der Ort für die Auftaktveranstaltung kaum sein. (…) Denn Kultur ist „vielleicht der einzig mögliche Dolmetscher zwischen den Ländern. Sie ist der Ort, der die eigene Geschichte für Menschen aus anderen Ländern übersetzt,“ sagte der slowakische Minister Rudolf Chmel. (Das Parlament, 10.05.2004)

Zusammen mit den Botschaften der EU-Neulinge schickte Wowereit 500 blaue „Europa“-Luftballons in den Frühlingshimmel über Berlin. Tausende Bürger, die bereits am Mittag über den Pariser Platz flanierten, hatten zuvor Wunschkarten zu Europa darangebunden. Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) mischte sich kurz unter die Besucher. (Die Welt, 30.04.2004)

 

KULTURJAHR DER ZEHN - STRASSENFESTIVAL PARISER PLATZ
KULTURJAHR DER ZEHN STRASSENFESTIVAL ZUM AUFTAKT DES EU-BEITRITTS DER 10 NEUEN LAENDER PARISER PLATZ 30.04.2004 © KAI BIENERT

 

Podiumsdiskussion „Ein Europa – wieviel Kultur(en)? Kulturpolitik im neuen Europa“, Dresdner Bank am Pariser Platz, 06.05.2004

Eine Premiere am Pariser Platz. Im Atrium der Dresdner Bank saßen erstmals alle Kulturminister der zehn Beitrittsländer (oder deren Vertreter) zusammen auf einem Podium. (…) Diese teils jungen Repräsentanten der Beitrittsländer wissen genau, was sie wollen, und die bei vielen noch kurze Geschichte ihres endlich freien Landes gibt ihnen eine Kraft und einen Stolz auf das Eigene – etwas, was den Multikulti-Funktionären in westlichen Staaten abhanden gekommen ist. (Berliner Morgenpost, 07.05.2004)

Nur Staatsmänner oder die Brüsseler Administration schaffen es, Minister aus mehreren Ländern an einen Tisch zu bekommen. Und Zsuzsa Breier. Die ungarische Kulturpolitikerin hat alle neuen EU-Staaten dafür begeistert, gemeinsam in Berlin ein Kulturjahr der Zehn zu feiern. Bis zum kommenden Frühjahr werden Hunderte von Künstlern selbstbewusst vorführen, dass die politische Teilung des Kontinents einen Kulturraum zerriss, der Jahrhunderte lang durch ein dichtes Netz verbunden war. (Berliner Zeitung, 05.05.2004)

PODIUMSDISKUSION DRESDNER BANK
PODIUMSDISSKUSION DRESDNER BANK 06.05.2004 PARISER PLATZ, BERLIN STAATSMINISTERINN CHRISTINA WEISS UND KULTURMINISTER DER EU-BEITRITTSLAENDER © KAI BIENERT

 

Opern-Gala, Konzerthaus am Gendarmenmarkt 06.05.2004

Der rote Teppich ist diesmal blau. Zur Eröffnungsgala des „Kulturjahrs der Zehn“ lockt er, auf der Freitreppe des Konzerthauses am Gendarmenmarkt ausgelegt, ins Innere. (…) Im siebten Opernhimmel wähnt sich das Publikum im Saal, mit frenetischem Beifall werden die zehn jungen Sänger begrüßt – vielleicht die Bühnenstars von morgen, wer weiß. (Tagesspiegel, 08.05.2004)

Im Berliner Konzerthaus hielt die ungarische Kulturdiplomatin Zsuzsa Breier vor der Operngala der zehn „Neuen“ eine bewegende Rede. Sie erinnerte daran, welche überlebenswichtige Rolle für die Menschenwürde das Festhalten an der Nationalkultur während der kommunistischen Diktatur gespielt hatte. (Berliner Morgenpost, 09.05.2004)

„Europa ist zu sich selbst gekommen“, mit diesen Begrüßungsworten weist Kulturstaatsministerin Christina Weiss auf die kulturellen Gemeinsamkeiten der alten mit den neuen EU-Staaten hin. (Tagesspiegel, 08.05.2004)

Zehn Sänger aus den EU-Beitrittsländern werden im Konzerthaus mit Applaus überschüttet. (Berliner Morgenpost, 08.05.2004)

 

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